Seekirchen schlägt den GAK

30.08.2020 20:36

Im ÖFB-Cup hat der SV Seekirchen seine erste Runde gemeistert und den Zweitligisten GAK aus Graz beim Spiel in Graz mit einem Tor geschlagen.

1.250 Anhänger in der Merkur-Arena

Der GAK wurde am Sonntag Abend in der Merkur-Arena von etwa 1.250 Fans angefeuert. Aber der SV Seekirchen versteckte sich nicht und spielte offensiv auf. Die Seekirchner, die vom Ex-Salzburg-Spieler Alexander schriebl betreut werden, machten es dem Zweitlistigen aus Graz ausgesprochen schwer.

Tor zum 1:0 für Seekirchen

Olugbemiga Ogunlade konnte in der 29. Minute des Spieles den Tormann des GAK Chris Weigelt bezwingen. Diese Spielminute hätte fast zum Seekirchner Rückstand geführt, denn zuvor war der GAK-Abwehrspieler Benjamin Rosenberger auf der linken Seite praktisch ohne Gegenwehr, weil die gesamte Seekirchner Abwehr sich auf der rechten Seite zusammengezogen hatte, durch die Seekirchner Reihen marschiert und scheiterte nur an Seekirchens Torwart Nico Tezzele und schließlich an der Stange. Die ganze Aktion ging aus einem Einwurf der Grazer auf der rechten Seite hervor, der Grazer Abwehrspieler war unbemerkt von den Seekirchnern auf der halblinken Seite von ganz hinten nach vorne gelaufen und bekam schließlich den Ball. Tezzele mußte sich dafür ordentlich strecken um den Ball des völlig freistehenden Grazers, der von der Strafraumgernze flach auf das Lange Eck gezielt hatte, noch zur Stange abzuwehren. Das Tor für Seekirchen erzielte Ogunlade, der seit 16. Juli 2018 beim Verein und vom FC Bergheim zu den Seekirchnern gewechselt ist, nahezu im Gegenzug.

Starkes Pressing der Seekirchner in der Defense nach einem weiten Abschlag des GAK-Tormannes führte schließlich zum Ballverlust bei den Grazern im Sturm. Von der Seekirchner Verteidigung wurde der Ball dann geradlinig nach vorne gespielt. Danach landete der Ball noch einmal beim GAK-Goalie, der diesmal auf die linke Seite einen Ausschuss wagte, der direkt von einem Seekirchen-Spieler per Kopf angenommen und nach vorne geleitet wurde. Dann kam Biribauer an den Ball und leitete ihn direkt in die Schnittstelle zu Ogunlade in die Sturmspitze weiter. Ogunlade war hinter die Grazer Abwehrreihen durchgebrochen und konnte dann den letzten Spieler vor ihm mit einem Haken nach Links unterlaufen bevor er dann schon fast im Liegen ziemlich genau vom Elfmeterpunkt den Ball unter dem Torhüter des GAK durch ins Tor einschieben konnte.

Heftige Angriffe in der 2. Halbzeit

Der GAK strümte dann in der zweiten Halbzeit regelmäßig auf die Seekirchner Abwehrreihen zu und die Steirer setzen sich auch in der Seekirchner Spielhälfte regelrecht fest, aber trotz aller Chancen - wobei hochkarätige Chancen Mangelware blieben - konnte der GAK keinen Ausgleich mehr schaffen. Wie hart das Match umkämpft war und wie sehr die Seekirchner dabei aktiv verteidigen mußten zeigt alleine der Matchverlauf und die 7 Gelben Karten die die Seekirchner Spieler dabei mitnehmen mußten.

Schiedsrichter Stefan Ebner zückte schon nach 20 Minuten gegen den Seekirchner Bernhard Biribauer die erste Gelbe Karte. Kurz nach dem Tor, schon in der 30. Minute setzte es die zweite gegen Alexander Reiter, danach in der 36. gegen Alexander Wsssung und in der 39. Minute gegen Michel Noggler. Dieser wurde dann vom Seekirchner Coach in der 53. Minute gegen Jonas Vorderegger ausgetauscht.

Kurz danach gab es die einzige Gelbe Karte gegen einen GAK-Spieler in der 55. Minute, Benjamin Rosenberger wurde verwarnt. Schon in der 63. Minute kassierte dann der Seekirchner Torschütze Olugbemiga "Dave" Ogunlade ebenfalls eine Gelbe Karte. Gegen Ende des Matches waren es dann noch Marc Buatista Angel und Tobias Wechselberger, die ebenfalls eine Gelbe Karte mitnahmen.

 

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